Der Neger in der Mormonentheologie
=> Schwarze Haut
=> Vorherdasein
=> Söhne Kains
=> Die Flut hindurch
=> Ein Tropfen disqualifiziert schon
=> Neger im Priestertum
=> Neger unglücklich
=> Einwände gegen die Lehre
=> Für Kains Sünden
=> Neger und das Evangelium
=> Die Nigerianische Mission
=> In Vorurteilen verwurzelt
=> Sklaverei in Utah
=> Bürgerrechte
=> Die Genesis-Gruppe
=> Sportler protestieren
=> Eine ernste Situation
=> Die Kirche lehnt Gewalt ab
=> Beschwichtigung
=> Unzufriedenheit
=> Ein brennendes Thema
=> Eine neue Offenbarung?
=> Joseph Fielding Smith
=> Eine ehrliche Lösung
=> Schlussfolgerung
=> PRÄSIDENT KIMBALL GIBT EINE NEUE „OFFENBARUNG“ ÜBER DIE SCHWARZEN
=> BRIGHAM YOUNG FALSCH INTERPRETIERT
=> BESSER SPÄT ALS NIE
=> DIE NEUE OFFENBARUNG WEICHT DEM EIGENTLICHEN PROBLEM AUS
=> EXISTIERT DIE OFFENBARUNG ÜBERHAUPT?
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Schwarze verflucht - Lehre oder Folklore
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PRÄSIDENT KIMBALL GIBT EINE NEUE „OFFENBARUNG“ ÜBER DIE SCHWARZEN. Am 9. Juni 1978 enthielten die Deseret News der Mormonenkirche eine Aufsehen erregende Bekanntmachung der Ersten Präsidentschaft, die besagte, dass eine neue Offenbarung gegeben worden wäre und dass Schwarzen erlaubt sein würde, das Priestertum zu tragen:

 

...Wir haben uns lang und ernsthaft für diese unsere Glaubens treuen Brüder eingebracht, indem wir viele Stunden im oberen Raum des Tempels verbrachten und den Herrn demütig um göttliche Führung baten.

Er hat unsere Gebete erhört und durch Offenbarung bestätigt, dass der lange verheißene Tag gekommen ist, wann jeder treue, würdige Mann in der Kirche das heilige Priestertum haben kann, mit der Macht, göttliche Vollmacht auszuüben und sich mit seinen Lieben jeder Segnung zu erfreuen, die sich daraus ergießt, einschließlich der Segnungen des Tempels. Dementsprechend können alle würdigen, männlichen Mitglieder ungeachtet der Rasse oder Hautfarbe zum Priestertum ordiniert werden.“ (Deseret News, 9. Juni 1978, Seite 1A)

 

Da wir wahrscheinlich mehr kritisches Material über die mormonische Antischwarzen-Lehre gedruckt haben als jeder andere Verleger, kommt die neue Offenbarung als großer Sieg und als Rechtfertigung unserer Arbeit herüber. Wir druckten 1959 unsere erste Kritik über diese Lehre. Dies war sicherlich in jenen Tagen kein beliebtes Thema, um sich damit zu befassen. (In der Tat drohte einmal ein Mormone damit, Sandra wegen dieses Themas auf die Nase zu schlagen.) Diejenigen von uns, die die Mormonenkirche wegen ihrer rassistischen Lehren kritisiert haben, sind wegen des Versuchs, die Lehre zu ändern, lächerlich gemacht worden. Der Mormonenapologet Armand L. Mauss schrieb: „Meine Bitte also an die Bürgerrechtsorganisationen und an alle Kritiker der Mormonenkirche ist: Lasst von uns ab!... Die Aufregung über das 'Neger-Thema' durch Nichtmormonengruppen oder sogar durch mormonische Liberale wird wahrscheinlich einfach den Widerstand gegen eine Änderung zunehmen lassen.“ (Dialogue: A Journal of Mormon Thought, Winter 1967, S. 38-39)

John L. Lund sagte: „Diejenigen, die glauben, dass die Kirche in der Polygamie-Frage nachgab und folglich in der Negerfrage nachgeben sollte, sind nicht nur falsch informiert über die Kirchengeschichte, sondern kennen offensichtlich nicht die Kirchelehre... daher müssen diejenigen, die hoffen, dass Druck eine Offenbarung herbeiführen wird, einen tieferen Einblick in die Mormonengeschichte und die Ordnung des Himmels nehmen.“ (The Church an the Negro, 1967, S. 104-5) Auf Seite 109 desselben Buchs betonte Mr. Lund: „Diejenigen, die versuchen würden, den Propheten unter Druck zu setzen, den Negern das Priestertum zu geben, verstehen weder den Plan Gottes noch die Ordnung des Himmels. Offenbarung ist der zum Ausdruck gebrachte Wille Gottes für den Menschen. Jeder Druck, gesellschaftlich, politisch oder durch die Regierung in der Welt wird nicht ändern, was Gott erlassen hat.“

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